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  • Texte im Bereich Geschichte | Dr. rer. nat. Heinz-Dieter Krausch, Jahrbuch für Brandenburgische Geschichte (1967) / Jens Dehner

  • Texte im Bereich Geschichte / Oberlausitz | Hering, aus der „Neuen Lausitzischen Monatsschrift“ (1805) / Jens Dehner

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  • Weinbeschreibungen | jeweilige Winzer der betreffenden Weine

  • alle anderen Texte auf der Homepage | Jens Dehner

 

Textquellen innerhalb der geschichtlichen Publikation von Dr. rer. nat. Heinz-Dieter Krausch:

 

1 Die zusammenfassende, in den Einzelheiten jedoch stark lückenhafte Darstellung von P. Schwartz, Der Weinbau in der Mark Brandenburg in Vergangenheit und Gegenwart, Berlin 1896, 96 S. behandelt den Niederlausitzer Weinbau nur am Rande.

 

2 Als Unterlagen hierfür wurden benutzt:

 

a) Die gesamte einschlägige landes- und heimatkundliche Literatur einschließlich der infrage kommenden Urkundenbücher;

b) die topographischen Karten 1:100 000 und 1:25000 in älteren und neueren Ausgaben

c) an ungedruckten Karten vor allem die sogenannten Ur-Messtischblätter aus der Zeit um 1840 (in der Kartenabteilung der Deutschen Staatsbibliothek Berlin), die Schulenburgsche Karte von Preußen um 1785 (ebendort), die sogenannte Kohlsche Karte der Herrschaft Senftenberg um 1765 (ebendort), der Atlas des Stiftes Neu­ Zelle um 1750 (ebendort), der Atlas Saxonicus novus von Petrus Schenk um 1750 (im Staatsarchiv Dresden), die Karten der Kursächsischen Landesaufnahme von Matthias Öder b.z.w. Öder-Zimmermann vom Ende des 16. Jahrhunderts (ebendort), die Schmettausche Karte der Herrschaft Friedland 1781 (im Staatsarchiv Potsdam) sowie verschiedene Flurkarten Niederlausitzer Dörfer (ebendort);

d) gedruckte Flurnamensammlungen der Kreise Guben (K. Gander, in Niederlaus. Mitt. 11, 1910, S. 113-257), Cottbus (G. Schwela, Berlin 1957), Luckau (E. Mucke in Bausteine z. Heimatkunde des Kreises Luckau, Luckau 1918), Hoyerswerda (P. Witschas in Heimatkunde des Kreises Hoyerswerda 1925, S. 201-214) sowie einzelner Dörfer des Kreises Sorau (meist von K. Mettke in den Heimatbeilagen des Sommerfelder und Gassener Tageblattes „Die Heimat“);

e) An ungedruckten Archivalien vor allem: Staatsarchiv Dresden, Rep.139 C, Nr. 2047, Die zum Amt Senftenberg geh. Weinberge; Rep. 1 39 L, Nr. 81 a, Geographische Nachrichten über die Niederlausitz 1723; Loc. 9764, Geogr.-stat. Unterlagen zu Zürners Atlas Bd. 6. Niederlausitz; Loc. 35 391 Nr. 4, Die Weinberge in den Ämtern 1563; Staatsarchiv Potsdam, Pr. Br. Rep. 8, Guben; Pr. Br. Rep. 6 B, Luckau Nr. 340: Pr. Br. Rep. 16, Fragebogen zu Berghaus Landbuch der Mark Brandenburg und der Niederlausitz, 1852 (zit. als Berghaus Fragebogen). Herr Theodor Kraft-Berlin machte uns die Weinbau-Flurnamen aus der Flurnamensammlung für die Provinz Brandenburg im ehem. Preuß. Geh. Staatsarchiv Berlin-Dahlem zugänglich wofür wir ihm ganz besonders dankbar sind. Weitere Angaben und Hinweise wurden dankenswerterweise übermittelt von den Damen und Herren Max Balde - Forst, Werner Bastine - Finsterwalde, Frist Böhnisch - Großräschen, Karl Fitzkow - Liebenwerda, G. Haak - Lübben, Hubert lllig - Luckau, Max Kerstan - Wüstenhain, Erich Müller - Guben, Alfred Neumann - Wien, Dr. Friedrich Redlich - Leipzig, Theodor Schütze - Großpostwitz b. Bautzen und Ellen Sitka – Forst.

 

 

 

3 P. Schwartz, a.a.O.; J. Reindl: Die Weininseln Nord- und Mitteldeutschlands. In: Mitt. Geogr. Ges. München 1, 1904, S. 69 - 118; W. Pomtow: Der ostdeutsche Weinbau, Berlin 1910; W. Hämpel: Das ostdeutsche Weinbaugebiet In: Geogr. Anzeiger 29, 1928, S. 79 – 85; B. Kreis: Zarys dziejóv winiarstwa zielonogórskiego (Abriß zur Geschichte des Grüneberger Weinbaus), Posen 1966.

 

4 R. Lehmann, Die Urkunden des Stadtarchivs Luckau, Berlin 1958.

 

5 G.: Weinberge bei Luckau. In: Beitr. z. Geschichte und Altertumskunde der Niederlausitz 1, Lübben 1835, S. 121-129.

 

6 Über die ehemals in der Niederlausitz gebräuchlichen Weinmaße ließ sich keine völlige Klarheit gewinnen. Im allgemeinen gelten folgende aufgeführte Zusammenhänge: 1 Fuder = 4 Viertel, 1 Viertel = 2 Eimer, l Eimer = 72 Kannen, 1 Kanne = 2 Nößel. Legt man die Dresdener Kanne zu 0,936 Liter zugrunde, so errechnet sich der Eimer zu 67,36 Liter, das Viertel zu 134,72 Liter, das Fuder zu rd. 539 Liter. In Doberlug jedoch sollte 1607 das Viertel 3 Eimer enthalten, 4 Viertel ein Faß und 2 Faß ein Fuder ausmachen (vgl. Anm. 29). Loocke 1803 teilt für Guben mit: 1 Viertel = 24 Pitschel = 168 Kannen. Unter Zugrundelegung desselben Kannenmaßes wäre 1 Viertel demnach 157,25 Liter, 1 Fuder 629 Liter. Das Aufmaß von 24 Kannen in Guben wird von einem anderen Autor dieser Zeit so erklärt, dass die Viertel „144 Dresdener Kannen reinen Wein und dann überdies noch im Durchschnitt auf die Hefen, welche der Wein zu setzen pfleget, gerechnet werden, in seinem ganzen Umfange 24 dergleichen Kannen enthalten müssen, als soviel dabey die aber selten so viel und gemeiniglich desto weniger betragen, je besser der Wein an und für sich in der Güthe ist“. K.: Vom Gubener Wein überhaupt und besonders von dessen Behandlung auf dem Fasse: hauptsächlich für auswärtige Freunde desselben. In: Laus. Monatsschrift (Zittau) 1792, S. 343-353. ln den preußischen Landesteilen Cottbus und Sommerfeld rechnete man (zumindest im 18. Jahrhundert) nach dem preußischen Eimer = 68,7 Liter = 60 Quart à 1,145 Liter. 1 Viertel = 120 Berliner Quart = 137,4 Liter. Ab 1815 galten diese preußischen Maße offiziell für die gesamte Niederlausitz.

 

7 O. Eichler: Aus der Vergangenheit des Luckauer Schlossberges. Heimatkalender Luckau 1927, S. 65-71.

 

8 Zu den Weinbergen bei Baruth vgl. H.-D. Krausch: Die Wälder der früheren Herrschaft Baruth gegen Ende des 16. Jahrhunderts. In: Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte 15, 1964, s. 22-49.

 

9 Mucke: Bausteine, S. 126.

 

10 J. W. Neumann: Geschichte der Kreisstadt Lübben, Lübben 1857.

 

11 1831 teilte der Besitzer des Gutes Paserin, der Ober-Amtmann Schlesinger in Uckro, der Steuerbehörde mit, "daß der zum hiesigen Gute gehörige Weinberg bei Paserin in diesem Jahre gar keine Früchte getragen hat, und daß ich denselbigen von nun ab nicht mehr als Weinberg benutzen, ihn vielmehr mit Feldfrüchten bebauen lassen will". StA Potsdam, Pr. Br. Rep. 6 B, Luckau Nr. 340, betr. Besteuerung des Weinmostes 1830ff.

 

12 A. Meitzen: Die Verbreitung des Weinbaus im preußischen Staatsgebiete. Tn: Zs. kgl. preuß. stat. Bureaus 10, 1870, S. 119-131.

 

13 Mucke: Bausteine, S. 494.

 

14 Krausch 1964, S. 47.

 

15 R. Lehmann: Urkundenbuch des Klosters Dobrilugk und seiner Besitzungen, Leipzig 1941/42, Nr.5, 6 u. 12.

 

16 StA Potsdam, Pr. Br. Rep. 37, Herrschaft Sonnewalde, Nr. 1809.

 

17 R. Moderhack: Die Urkunden des Calauer Stadtarchivs in Regesten. ln: Niederlaus. Mitt. 23, 1935, S. 58 u. 65.

 

18 C. R. Hausen: Darstellung des Weinbaues ... in den Marken Brandenburg, Berlin 1798.

 

19 R. Moderhack: Die ältere Geschichte der Stadt Calau, Calau 1933, S. 168-169.

 

20 Merbach: Geschichte der Kreisstadt Calau, Lübben 1833, S. 203.

 

21 Bergbaus, Fragebogen, Meitzen 1870.

 

22 J. Reindl, a.a.O. (s. Anm. 3).

 

23 StA Potsdam, Pr. Br. Rep.10, Nr. 460.

 

24 Berghaus, Fragebogen (s. Anm. 2 c).

 

25 Reindl, a.a.O., nach Akten des Staatsarchivs Dresden.

 

26 Gericke: Geschichte der Stadt Finsterwalde, 1937.

 

27 StA Potsdam, Pr. Br. Rep. 7, Amt Dobrilugk, Nr.157.

 

28 Reindl, a.a.O., nach Staatsarchiv Dresden, Loc. 7379. Die in Doberlug damals üblichen Weinmaße kennzeichnet ein Bericht vom Jahre 1607: "Drei Eimer soll 1 Viertel und 4 Viertel ein Faß und 2 Faß ein Fuder sein." Th. Schulze: Die Herrschaft Dobrilugk im Jahre 1607. In: Heimatkalender Luckau 1927, S. 56-61.

 

29 StA Potsdam, Pr. Br. Rep. 7, Amt Doberlug Nr. 267.

 

30 Meitzen 1870; F. Bode: Ehemaliger Weinbau im östlichen Teil des Reg. Bez. Merseburg und angrenzenden Bezirken. In: Archiv f. Landes-und Volkskunde der Prov. Sachsen 19, 1909, S. 83-90.

 

31 StA Potsdam, Pr. Br. Rep. 6 B, Luckau Nr. 340.

 

32 UB Dobrilugk, S. 315, 320, 325, 497, 509.

 

33 Reindl, a.a.O., S. 83.

 

34 Reindl, a.a.O., S. 83. Herr Dr. Rudolf Lehmarm schrieb hierzu: "Mich nahm der Großvater, es muß vor 1904 gewesen sein, zu einer Weinprobe bei einem Bauern in Gr. Koschen mit. Wir bekamen mit anderen mächtige Käseschnitten u. roten Wein, der am Koschenberg gewachsen war. Großvater hatte vorsorglich ein Tütchen Zucker mitgenommen. Verwilderte Reben gab es am Koschenbergsüdhang, wo im übrigen Obstbäume standen, noch in späteren Jahrzehnten. Ich habe sogar ein Reis von dort in meinen Garten gepflanzt, das auch anwuchs."

 

35 UB Lübben I, S. 129, Nr. 272.

 

36 StA Dresden, Rep. 139 L, Nr. 81 a.

 

37 P. Richter: Lübbens erster Weinberg. In: Lübbener Kreis-Kalender 1929, S. 37-39. Von der Anlegung dieses Weinberges kündete ein Denkmal auf dem höchsten Punkte des Geländes (Abb. bei Richter S. 38) mit der Inschrift:

 

Vorderseite: Durch Fleiß und Zucht, Mit Gott baut auch des Fleißes Hand, Ein Paradies auf dürrem Sand

 

Rückseite: Reift hier die Frucht, Zur Landvoigtszeit war hier nicht Berg noch Sand vorhanden, Die gute Gegend trug vielmehr die beste Frucht; Der Weinberg ist durch Fleiß seit kurzer Zeit entstanden, Wozu Glück und Gedeihen des Allerhöchsten sucht, Martin Gallus Schuster 1740

 

38 Leonhardi: Erdbeschreibung der Churfürstlich- und Herzoglich-Sächsischen Lande, Bd. 2, 2. Aufl., Leipzig 1790

 

39 Neumann: Gesch. Kreisstadt Lübben, S. 218.

 

40 R. Daenicke: Hartmannsdorfer Weinbau vor 200 Jahren. In: Lübbener Kreisblatt 1935, Nr. 127.

 

41 J. G. Worbs: Inventarium dipl. Lusatiae inferioris, Lübben 1834, Nr. 1002.

 

42 Lillack: Lieberose als Weinstadt. In: Frankfurter Oderzeitung v. 22./23. April 1939.

 

43 A. Hänseler: Das Ordensamt Friedland nach dem Dreißigjährigen Kriege. In: Niederlausitzer Mitt. 23, 1935, S. 91-114.

 

44 G. Krüger: Aus der Vergangenheit des Ordensamtes Friedland, Lübben 1937.

 

45 F. Schmidt: Weinbau und Ratskellerwirtschaft in Cottbus, Cottbus 1920. Vgl. auch F. K. Liersch: Der Kottbuser Amtsweinberg. In: Niederlaus. Mitt. 17, 1925 S. 21 - 27.

 

46 Gulde: Gesammelte Nachrichten zur Geschichte der Stadt und Herrschaft Cottbus, Görlitz 1786, I, § 3.

 

47 Gulde, a.a.O., II, S. 66.

 

48 F. W. A. Bratring: Statistisch-topographische Beschreibung der gesamten Mark Brandenburg, Bd. 3 Berlin 1809.

 

49 Schmidt: Weinbau u. Rartskellerwirtschaft in Cottbus, S. 1l .

 

50 Krüger, a.a.O., 1939, S. 38.

 

51 E. v. S chönfeIdt: Der Weinbau in Werben. In: Unsere Lausitz, Heimatbeilage d. Laus. Landeszeitung Nr. 127 v. 25. Jan. 1928.

 

52 Schmidt, a.a.O., S. 9 u. 11.

 

53 W. ReinhoId: Chronik der Stadt Spremberg, 1843.

 

54 J. Chr. Schneider: Chronik der Stadt und Standesherrschaft Forst 1846, S. 303.

 

55 Z.: Nachricht von dem gegenwärtigen Zustand des Weinbaues im Gubenschen Kreise. In: Laus. Wochenblatt 1. Stück, Zittau 1790, S. 57-59, 65-67.

 

56 E. ZuchoId: Herrschaftliche Privilegien der Stadt Triebel 1624. In: Niederlaus. Mitt. 6, 1900, S. 303-310.

 

57 F. Hanschke: Die Herrschaft Triebel, Sorau 1920, S. 13.

 

58 Leonhardi, a.a.O.; S.: Beschreibung der Herrschaft Triebel in der Niederlausitz. In: Laus. Monatsschrift (Zittau) 1792, S. 33-37.

 

59 StA Potsdam, Pr. Br. Rep. 7, Amt Triebel, Nr. 161.

 

60 Moderhack: Die Urkunden des Sommerfelder Stadtarchivs in Regesten, II Teil. Niederlaus. Mitt. 28, 1940. Zum Sommerfelder Weinbau vgl. auch W. Ludwig: Historisches vom Sommerfelder Weinbau. In: Die Heimat, Beil. z. Sommerfelder und Gassener Tageblatt Nr. 6, 1929.

 

61 Moderhack: Urkk. Sommerfelder Sradtarchiv, 1940, S. 71.

 

62 Ed. Ludw. Wedekind: Diplomatische Chronik der lmmediatstadt Sommerfeld, Krossen 1846.

 

63 Beiträge zur natürlichen, ökonomischen und politischen Geschichte der Ober- und Niederlausitz, Zittau 1790.

 

64 Bratring, n.a.O., S. 302.

 

65 Engelmann in: Unsere Heimat Sorau Nr. 2, 1933.

 

66 StA Potsdam, Pr. Br. Rep. 3B, lII L, Nr. 470.

 

67 Reindl, a.a.O. Einzelheiten über den Weinbau in diesem Raum bei H. G. RudoIph: Vom Weinbau in unserem Kirchspiel. In: Das Kirchspiel Witzen (Berlin-Schöneberg) 16, 1962, S. 1-6.

 

68 G. Steller: Der Adel des Sorauer Weichbildes um die Wende des 15. und 16. Jahrhunderts. In: Niederlaus. Mitt. 26, 1938, S. 78.

 

69 Kunstdenkmäler des Kreises Sorau, S. 233.

 

70 Steller, a.a.O., S. 80.

 

71 Meitzen 1870, Berghaus Fragebogen, Reindl 1904.

 

72 K. Gander: Geschichte der Stadt Guben, Guben 1925, S. -187-499: Der Weinbau; P. WinkIer: Geschichte des Gubener Weinbaus. In: Gubener Zeitung 1900, Nr. 221 u. 222; K. Richter: Der Altgubener Weinbau. In: Niederlaus. Mitt. 11, 1910, S. 274 bis 278.

 

73 StA Potsdam, Pr. Br. Rep. 8, Guben Nr. 1. Als Beispiel diene die 3. Eintragung im 1. Stadtbuch, S. 1, vom Jahre 1430: "Bernhardt der teppir hot Pawl Breßin vorreicht eyne morgin weyn wagß zeu Mückenberch ihm Stadt recht gelegin frey undt unvorworren biß uff den erbzinß."

 

74 StA Potsdam, Pr. Br. Rep. 8, Guben, Nr. 7, 10, 11, 17, 34, 43, 44, 45.

 

75 Chr. Gerber: Die unerkannten Wohltaten Gottes in denen beyden Marggraffthümern Ober- und Niederlausitz und deren vornehmsten Städten, Dresden und Leipzig: 1720, S. 915.

 

76 J. Chr. Loocke: Geschichte der Kreisstadt Guben, Görlitz 1803.

 

77 Nach einem Verzeichnis der Akziseverwaltung sind aber in den Jahren von 1709 bis 1800 nie mehr als 4583 Eimer versteuert worden, Gander, a.a.O., S. 491. Doch gilt für diese bei der Steuerbehörde angegebenen Mengen das zeitgenössische Urteil von C. G. Schmidt (Briefe über die Niederlausitz, Wittenberg 1789), daß man zuverlässig ebensoviel verschwiegen hat".

 

78 Tschirch: Die Kreisstadt Guben seit dem Jahre 1815. In: Neues Laus. Magazin 45, 1868, s. 41.

 

79 Gander, a.a.O., S. 499.

 

80 StA Potsdam, Pr. Br. Rep. 9 B, Ordensamt Schenkendorf, Nr. 3.

 

81 Geographische Beschreibung der Markgrafschaft Nieder-Lausitz und der angräntzenden Oerter in Schlesien, 1748.

 

82 Worbs. a.a.O., S. 823.

 

83 Niederlausitzer Mitt. 19, 1930, S. 272, 274, 276.

 

84 Geographische Beschreibung 1748. Erste Erwähnung des Beitzscher Weinberges bereits 1505 (R. Lehmann in Niederlaus. Mitt. 29, 1941, S. 67, Nr. 62).

 

85 E. v. Wiedebach-Nostitz: Regesten aus dem Beitzscher Archiv. In: Niederlaus. Mitt. 5, 1898, S. 402.

 

86 StA Potsdam, Pr. Br. Rep. 9 B, Ordensamt Schenkendorf, Nr. 1.

 

87 Stiftsatlas Neuzelle, BI. 15.

 

88 Vgl. zu dem Folgenden H.-D. Krausch: Der frühere Weinbau im Gubener Land. In: Gubener Heimatkal. 1966, S. 87-103. Dort weitere Einzelheiten. Durch die Auffindung weiterer Unterlagen können hier noch einige Ergänzungen gebracht werden.

 

89 H. Söhnel; Urbarregister des; Klosters von Guben 1562, 1573. In: Niederlaus. Mitt. 8 1904, S.18-43; K. Gander: Das Urbar der Stadt Guben v. J. 1670. Ebda. 20, 1931. S. 35-73

 

90 Söhnel, a.a.O.

 

91 Gander 1931.

 

92 Krausch (s. Anm. 88) S. 93-94

 

93 Einzlnachweise für diese und die folgenden Angaben siehe bei Krausch, a.a.O.

 

94 J. Brankack: Studien zur Wirtschaft und Sozialstruktur der Westslawen zwischen Elbe-Saale und Oder aus der Zeit vom 9. bis zum 11. Jahrhundert, Bautzen 1964.

 

95 J. SchuItze: Das Landregister der Herrschaft Sorau von 1381. Veröff. Hist. Komm. f. d. Prov. Brandenburg und die Hauptstadt Berlin VIII/I, Berlin 1936.

 

96 J. Runge: Ungefährliche Nachricht von Erbauung der Stadt Guben ... Anno 1675. StA Potsdam, Pr. .Br. Rep. 8, Guben, Nr. 7.

 

97 G. Krüger: Die Rittergüter in der Herrschaft Cottbus und ihre Besitzer, Familienkundl. Hefte f. d. Niederlausitz 9, 1939, S. 25.

 

98 H. -G. RudoIph: Vom Weinbau in unserem Kirchspiel. In: Das Kirchspiel Witzen 16, 1962, S. 1-6.

 

99 Schmidt, a.a.O., S. 10.

 

100 „Seit der Kartoffelbau stärker betrieben wird, ist der Weinbau gänzlich zurückgesetzt worden“. Schönfließ b. Fürstenberg, in Berghaus Fragebogen, 1852.

 

101 Hausen, a.a.O., S. 82.

 

102 So z.B. schon v. Rohr: Vollständiges Haußwirtschaftsbuch, Leipzig 1751, S. 17: „Siehet er aber, daß an dem Orte schlechter Weinbau und er mit mehrern Vortheil Hafer oder ander Gertreidig in den Platz des Weinbergs säen kann, so wird er ihn ohne Hoffnung liegen lassen, als alle Jahre auf des Wintzer-Lohn und andere Unkosten ohne Hoffnung gewissen Vortheils Geld darauf zu wenden."

 

103 Über Änderungen in der Geschmacksrichtung berichtet ebenfalls schon v. Rohr 1751. Man war anspruchsvoller geworden und bevorzugte Rhein-, Mosel-, Französische und Italienische Weine, „deshalb haben manche Land-Cavaliere ihre Weinberge eingehen lassen, und solche statt dessen mit Hafer und anderem Getreide besät."

 

104 Staatsarchiv Potsdam, Pr. Br. Rep. 8, Guben, Nr. 44, Memorabilia Gubinensiae oder Gubensche Merkwürdigkeiten 1763.

 

 

 

 

 

105 Meitzen 1870, vgl. auch StA Potsdam, Pr. Br. Rep. 3B, III L, Nr. 470. Die Angaben für 1864 beruhen auf dem Weinsteuerkataster von 1864, die für 1868 auf einer vom Ministerium für die landwirtschaftlichen Angelegenheiten I868 veranlaßten Erhebung über die Ausdehnung des Weinbaus. Sie sind nicht ohne Widersprüche. Mehrfach werden 1864 Weinbauflächen aufgeführt, für die es bereits 1852 in den Berghaus'schen Fragebogen heißt, daß der Weinbau aufgehört habe. Die angebliche starke Zunahme der Weinbauflächen vieler Ortschaften zwischen 1864 und 1868 (z. B. Guben 1864: 282,1, 1868: 600, Senftenberg 63,1 bis 137,1; Rauno 16,9 bis 59,1 Morgen) läßt sich nur so erklären, daß man zur Zeit der Weinsteuer (1820-65) bestrebt war, die Anbauflächen aus steuerlichen Gründen der Behörde gegenüber möglichst niedrig zu beziffern, während später dafür kein Grund mehr vorlag. Eine tatsächliche Zunahme des Weinlandes ist sicher nicht erfolgt.

 

106 P. Schwartz, a.a.O., S. 77.

 

107 In Guben z.B. waren seit altersher auf den Weinbergen auch Obstbäume vorhanden. 1557 werden von hier genannt Äpfel, Birnen, Pflaumen, "Spillinge" (Prunus domestica L. ssp. insititia [L] Poir. var. pomariorum Bout.), „Pförschken" (Pfirsiche), „Morellen" (Aprikosen) und welsche Nüssse (Juglans regia). Auf dem Neuzaucher Weinberg gab es 1814 neben den Weinstöcken insgesamt 398 Obstbäume, und zwar 157 Pflaumbäume, 56 Birnbäume, 147 Sauerkirschen, 10 Süßkirschen, 8 Apfelbäume, 12 Pfirsichbäume, 6 „gute" Kastanien und 2 Nußbäume (StA Potsdam, Pr. Br. Rep. 37, Herrschaft Straupitz Nr. 774).

 

108 Zum Beispiel zeigte der Sorauer Weinberg im Jahre 1902 „rings um das Häuschen an der bröckligen Friedhofsmauer verwildertes Dornengestrüpp und Sträucher. . . , der übrige Hügel war mit dürftigem Gras bestanden". M. Gebhardt: Veränderungen im Sorauer Stadtbild in den letzten 30 Jahren. In: Unsere Heimat, Beil. z. Sorauer Tageblatt 1, 1932.

 

109 Zum Beispiel enthält das Gemeindewappen von Hörlitz bei Senftenberg eine Weinrebe mit Blatt und Traube.

 

110 Vgl. hierzu die Ausführungen in den Zürnerschen Erhebungen für Kamminchen Kr. Lübben 1722. „Die Untertanen haben auch einige Weinberge, welche zu ihrer Nahrung ein vieles mit beytragen müssen."

 

111 Zum Beispiel gab es auf den Weinbergen des Amtes Senftenberg um 1800 zwei Winzermeister und sechs Winzer, in Schlagsdorf um 1660 drei Weinmeister und auf dem Scheunoer Weinberg vier Winzer. In der Herrschaft Sorau wird ein „winzer“ bereits 1501 aufgeführt. Der letzte Winzer der Niederlausitz war der Winzer Ernst Knieschke auf dem Krossener Weinberg Kr. Luckau. Als ausgesprochene Spezialkräfte wurden die Winzer im allgemeinen höher bezahlt als das übrige landwirtschaftliche Personal. So erhielten z.B. von den Schlagsdorfer Weinmeistern im Jahre 1660 der erste jährlich 10 Taler 20 Groschen und drei Viertel Roggen, die beiden anderen je 9 Taler und drei Viertel Roggen, alle drei zusammen einen Scheffel Gerste und drei Viertel Erbsen; die Scheunoer Winzer zu Anfang des 19. Jahrhunderts jeder jährlich 18 Taler, 2 Fäßlein Butter, 1 jähriges Schwein a 11/2 Taler, zwei Viertel Bier a 4 Taler, 1 Scheffel Weizen a 2 Taler, 6 Scheffel Korn (Roggen) a 1 Taler, 1 Scheffel Gerste a 1 Taler, 1 Scheffel Heidekorn a 1 Taler, 1 Scheffel Hafer a 15 Gr., 3 Schock Käse, ein Viertel Salz a 20 Gr., 2 Beetlein Acker Kraut und Rüben und für jede Senkgrube 2 Pfennige.

 

112 Worbs, a.a.O., Nr. 1258.

 

113 Um 1720 hatte eine Frau v. Breitenbach in Guben sogar einen Winzer aus Württemberg angenommen, der die hiesige Art der Weinbergarbeit recht kritisierte. Gerber, a.a.O., S. 250 ff.

 

114 Gander: Geschichte der Stadt Guben, 1925.

 

115 StA Potsdam, Pr. Br. Rep. 8, Guben, Nr. 7.

 

116 R. Jecht: 24 Briefe des Marklissaer Pastors Theophil Arndt nach Guben an den Bürgermeister Matthäus Gablentz 1645- 1662. In: Niederlaus. Mitt. 32, 1934, S. 181 bis 201.

 

117 Neues Laus. Magazin 1, 1822, S. 345-352. An Weinsorten werden genannt:

 

Weiße Rote

 

1. Vröge v. d. Lahn 1. Früher Burgunder aus Faßbach

2. Ortlieber 2. Müllertraube

3. Weißer Malvasier 3. Jakobswein

4. Grünedel 4. Augustswein

5. RuhIänder 5. Bajaner

6. ltalischer Malvasier 6. Thalrother

7. Grauedel 7. Klävnerroth

8. Muskateller 8. Barometh

9. Schönedel

10. Sylvaner

11. Früher Leipziger

 

118 K. Mettke: Flurnamen aus Berthelsdorf. In: Die Heimat 5, 1932.

 

119 J. CoIerus: Oeconomia ruralis et domestica, verb. u. verm. Aufl. Mainz 1665.

 

120 Laus. Wochenblatt 1790; K.: Vom Gubener Wein überhaupt und besonders von dessen Behandlung auf dem Fasse: hauptsächlich für auswärtige Freunde desselben. In: Laus. Monatsschrift (Zittau) 1792, S. 343-353; v. Rohr, a.a.O. Im Laus. Wochenblatt 1790 hierzu noch folgende Meldung: "Als vor einigen Jahren ein Sächsischer Obristleutnant v. Kracht, der bey Guben Güter und im Erzgebirge sein Standquartier hatte, guten Gubener auf seine Tafel brachte, wußte man nicht, zu welcher Claße von Rebensaft man diesen schönen Wein bringen sollte. Er gab ihn für einen bisher unbekannten Französischen Wein unter dem Namen „Vin de Ia Bethanie (nach einem Vorwerg bey Guben) aus. Jeder bat ihn, dergleichen zu verschreiben. Er that es, man wunderte sich über den mäßigen Preiß und erfuhr endlich von dem Obristleutnant das ganze Geheimniß."

 

121 Th. Schulze: Die Herrschaft Dobrilugk im Jahre 1607. In: Heimatkalender Luckau 1927, s. 56-61.

 

122 Auch der Niederlausitzer Wein ist im 19. Jahrhundert dem damaligen Spott über die ostdeutschen Weine nicht entgangen. So verzeichnet der Berliner Humorist Adolf Glaßbrenner Berliner Volksleben 1851) in seiner „Berliner Weinkarte“ auch „Gubener Studir-Wein". „Dieses Jetränk wird wenijer für die Kehle, als für de Wissenschaft benutzt. Will man sich vor einer notwendijen Arbeit, zum Beispiel vor's Examen, nich durch Verjnüjungen ablocken lassen, sondern ochsen, damit man später en juter Beamter wird, so tröppelt man eenen Eßlöffel von die Sorte uf seinen Arbeitsstuhl un setzt sich oojenblicklich nieder. Man klebt uf acht bis neun Dage fest, und es is mit Jefahr verbunden, sich loszureißen.'' Um die gleiche Zeit heißt es in einem Gedicht zur Eröffnung des Gasthauses „Goldene Traube“ in Sommerfeld:

 

„Da die Trauben hier im Städtchen

 

Etwas sehr gewöhnlich sein,

 

So denkt mancher bei dem Wörtchen

 

Du schenkst Sommerfelder ein." (W. Ludwig, a.a.O.)

 

123 Der Heimatwanderer 3, 1925.

 

124 P. CIauswitz: Das Stadtbuch des alten Köln an der Spree aus dem Jahre 1442. Schr. d. Vereins f. d. Gesch. Berlins 52, S. 78.

 

125 Riedel: Codex dipl. brand. A 23, S. 168 ff., 178 ff., 401.

 

126 E. Assmann: Stettins Seehandel und Seeschiffahrt im Mittelalter, Kitzingen/Main 1956.

 

127 F. Friedel: Gubener Wein nach Danzig. In: Niederlaus. Mitt. 3 1894, S. 265; A. TreicheI: Gubener Wein im Ordens- und Ermelande. Ebda. 5, 1897, S. 126 f; ders.: Wein von Guben im Ordenslande. Ebda. 5, 1898, S.451 f.; C. Moeller: Gubener Wein in Mecklenburg während des 16. und 17. Jahrhunderts. Ebda. 5, 1898, S. 441-450; anonym: Gubener Wein in der Lübecker Ratsrechnung 1372. Ebda. 9, 1906, S. 439; M. Hoffmann: Zum Gubener Weinbau und Weinhandel. Ebda. 10, 1908, S. 410-412; H. Hartmeyer: Der Weinhandel im Gebiet der Hanse im Mittelalter, Jena 1905; 0esterreich: Die Handelswege Thorns im Mittelalter; Lauffer: Danzigs Schiffs- und Warenverkehr am Ende des 15. Jahrhunderts, 1893; R. Lehmann: Gubener Wein in Schlesien und der Oberlausitz um 1500. In: Gubener Zeitung 1921, Nr.218 v. 17.9.

 

128 Mit Wurzeln von Alant (lnula helenium L.) gewürzter Wein. Aus trockenen Alantwurzeln wurden dünne Scheiben geschnitten, diese in Säckchen getan und zusammen mit Most in Kesseln aufgekocht. Alant wurde anscheinend auf vielen Niederlausitzer Weinbergen angebaut, verwilderte Pflanzen fanden sich später noch auf den Gubener Bergen und dem Drehnaer Weinberg.

 

129 Gander 1925, S. 489-490.

 

130 Wehrmann: Niederlausitzer Wein in der pommerschen Hofhaltung. In: Niederlaus. Mitt. 14, 1919, S. 227-228.

 

131 StA Potsdam, Pr. Br.Rep. 8, Guben Nr. 17.

 

132 Reindl, a.a.O., Kap. III.

 

133 H. ScheII: Klima, Witterung und Weinbau. Wiss. Abh. Reichsamt f. Wetterdienst 8 Berlin 1936.

 

134 Klimakunde des Deutschen Reiches, Bd. 2, Tabellen, Berlin 1939.

 

135 Die Fundorte des Blutroten Storchschnabels in der Niederlausitz sind: Neuzelle; Diehloer Berge; Kupferhammer; Guben: Kaltenborner Berge, Eßberg bei Reichenbach, Oegelner Weinberg, Neudörfeler Berge; Lieberose: Altes Schloß; Pförten: Schloßgarten, Weinberg, Mühlwiese am Strange; Somrnerfeld: Klinge; Sorau: Ullersdorf; Forst: Scheunoer Weinberg; Spremberg: Georgenberg, Hügelraine an der Wiesengasse; Senftenberg: Weinberge, zw. Alt-Döbern und Gr. Räschen; Finsterwalde: zw. Bergheide und Klingmühl, zw. Bergheide und Lichterfeld; Calau: Schrake; Luckau: Drehnaer Weinberg, bei Golßen; Baruth: Mühlenberg; Lübben: Neuzaucher Weinberg.

 

136 K. MüIIer: Geschichte des badischen Weinbaus. 2. Aufl. Lahr 1953.

 

137 Nach G. A. Matthias: Chronica der Stadt Crossen, Crossen und Zielenzig 1849; C. v. Obstfelder: Chronik der Stadt Crossen, Crossen 1895; K. Wein: Der Crossener Weinbau im Lichte der Geschichte. In: Crossener Kreiskalender 28, 1940, S. 87-89.

 

138 Über die Zusammenhänge zwischen Heuschrecken-Invasionen und guten Weinjahren vgl. H.-D. Krausch: Die Invasionen der Wanderheuschrecke (Locusta migratoria L.) in die Niederlausitz. Beitr. z. Tierwelt der Mark (Potsdam) 3, 1967.

 

139 Für Senftenberg heißt es: „Auch die Weinberge erfroren und sahen im folgenden Jahre wie eine Wüste aus. Mancher hat auf seinen Weinbergen nicht eine Traube gesehen. Thränen flossen zur Zeit der Weinlese. Es war fast alles wüste und leer, weil auch viel Obstbäume erfroren waren." J. K. Büttner: Auszug aus der Chronik der Stadt und des Amtes Senftenberg, enthaltend die Zeitperiode von 1539 bis 1835, Großenhain 1835.

 

140 P. Schwartz, a.a.O.; Reindl, a.a.O., Kap. II.